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Wearables: Was genau ist das und welche Möglichkeiten bietet smarte Mode?

Derzeit wird viel über smarte Kleidung und Wearables gesprochen. Auch die Modebranche lässt sich immer häufiger durch die moderne Technik inspirieren und verbaut Sensoren, Leuchtdioden oder ähnliches in Kleidungsstücken aller Art. Aber was genau versteht man unter Wearables und welche Variationen sind bereits erhältlich? Welche Innovationen dürfen in diesem Zusammenhang zukünftig erwartet werden?

Wearables - Smarte Mode

Was genau versteht man unter Wearables?

Kleidungsstücke und Accessoires, die sich nah am Körper tragen lassen, werden als Wearables bezeichnet. In diesem Bereich sind derzeit unter anderem bereits Fitnesstracker, Datenbrillen oder Smartwatches bekannt. Aber auch Kleidungsstücke, bei denen viel Technik integriert wurde, werden allgemein unter dem Oberbegriff „Wearables“ zusammengefasst. In der Regel sind die Textilien deutlich komfortabler zu tragen. Für die Kleidung kommen klassischerweise Garne mit integrierten Sensoren zum Einsatz. Die digitalen Funktionen lassen sich somit direkt in den Stoff einarbeiten, aus dem letzten Endes die Kleidung gefertigt werden soll.

Welche Form von Kleidungsstücken gibt es aktuell schon? (Uhren, Fitnesstracker, Brillen, Kleidungsstücke, etc.)

Elektronische Textilien stellen schon jetzt eine faszinierende Technologie dar, mit der sich normale Kleidung in technische Wunderwerke verwandeln lässt. In Anwendungsbereichen wie dem Sport sind intelligente Kleidungsstücke längst keine Zukunftsmusik mehr, denn hier kommen sie immer häufiger zum Einsatz. So liefern im Profisport schon heute intelligente Sensoren viele relevante Informationen, mit denen sich der Trainingsstand des Sportlers verbessern lässt. Darüber hinaus nutzen viele Verbraucher auch smarte Helfer wie Fitnessarmbänder, mit denen sich Informationen wie die zurückgelegten Schritte oder die Herzfrequenz erfassen lassen. Aber auch Datenbrillen und Smartwatches sind längst in den Alltag der Verbraucher eingezogen.

Virtuelle Brille

Wie könnten speziell Wearables in Form von „smarter“ Kleidungsstücken in Zukunft aussehen?

Ein T-Shirt was selbstständig einen Notruf absetzen kann, die Hose als Fernbedienung oder die Oma mit dem Ärmel anrufen? Dank intelligenter Kleidung könnte dies durchaus bald möglich sein. Smarte Textilien könnten in Zukunft vollständig aus leitfähigen Materialien produziert werden. So würden eingewebte Mikroprozessoren und Sensoren dafür sorgen, dass beispielsweise der Mantel Daten erheben, auswerten und analysieren kann. Durch die Verwendung solcher Innovationen könnten die textilen Materialien deutlich flexibler, robuster und leichter werden. Die Tatsache, dass längst an Kleidung mit integrierten Sensoren getüftelt wird, kann dies nur bestätigen. Intelligente Kleidung, die vollständig im Alltag einsetzbar ist, ist nicht mehr allzu weit von der Realität entfernt.

Welche Möglichkeiten/Chancen und auch Risiken können sich dadurch ergeben?

Wearables können im Allgemeinen nicht nur zurückgelegte Kilometer messen, verbrauchte Kalorien erfassen und Schritte zählen, sondern damit lässt sich beispielsweise auch die Körpertemperatur oder die Herzfrequenz des Nutzers überwachen. Somit bietet der Gesundheitsbereich für intelligente Kleidung ein besonders großes Einsatzgebiet, mit denen ein gesteigertes Gesundheitsbewusstsein beim Verbraucher erreicht werden kann. Doch in genau diesen Chancen liegen auch die Risiken. So ist nicht auszuschließen, dass die digitalen Selbstvermessungstechnologien auch Begehrlichkeiten wecken, denn die erhobenen Daten können so einiges über die Fitness, Gesundheit und Privatsphäre des Nutzers preisgeben. Dies kann dann für verschiedene Institutionen wie Arbeitgeber, Versicherungen oder Banken äußerst interessant sein. Die sensiblen Daten können im schlimmsten Fall dafür verwendet werden, um den Nutzer zu stigmatisieren oder zu diskriminieren. Zudem ist es durchaus denkbar, dass in Zukunft das Internet als Kostenfalle agiert, denn viele Wearables verbinden sich automatisch, um die Daten online analysieren und speichern zu können.

Was könnte uns in Zukunft noch an spannenden Innovationen erwarten?

Neben Smartwatches, Fitnesstrackern und Kleidung mit integrierten Sensoren soll der Fokus in Zukunft vor allem auch auf AR- und VR-Datenbrillen liegen. Diese sollen vermehrt nicht nur in Unternehmen zum Einsatz kommen, sondern auch im privaten Bereich. So soll es in Zukunft möglich sein, dass der Anwender mithilfe einer Datenbrille jederzeit relevante Informationen abrufen kann. Es ist damit durchaus denkbar, dass unterschiedliche Prozesse im Alltag erheblich erleichtert werden. Kann der Heimwerker beim Bau seines Carports beispielsweise alle relevanten Informationen über eine Datenbrille abrufen, lässt sich der gesamte Prozess effektiver und zeitsparender durchführen. Auch beim Einkauf im Einzelhandel könnten wichtige Daten zu Produkten abgerufen werden.

Das Fazit

Wearables erobern zunehmend den Alltag der Verbraucher. Zahlreiche Innovationen und technische Neuheiten werden immer häufiger in Kleidungsstücke integriert, was den Alltag der Verbraucher erheblich leichter und komfortabler machen soll. Auch in Zukunft darf in diesem Bereich noch mit vielen neuen Überraschungen gerechnet werden.

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